Brustkrebs

Deutsches Zentrum Immuntherapie

Sprecher:
Prof. Dr. med. Markus F. Neurath
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Obwohl die meisten Brustkrebserkrankungen sporadisch auftreten, gibt es erbliche und nicht erbliche Risikofaktoren. Die Behandlung bei Brustkrebs hängt vom Erkrankungsstadium und molekularen Subtyp ab, besteht jedoch oftmals aus einer Kombination aus operativer Behandlung sowie einer Hormon-, Zytostatika- und Strahlentherapie. Bei Patientinnen mit triple-negativem, metastasiertem und auf den Immunzellen PD-L1 positivem Mammakarzinom ist eine Therapie mit Atezolizumab zugelassen. In der kurativen Situation konnte auch die komplette Remissionsrate nach neoadjuvanter Chemotherapie mit einem PD-1 Antikörper (Pembrolizumab) erhöht werden. Somit gehört das Mammakarzinom zu den Tumorentitäten, die mit einer der aktuellen Immuntherapien behandelt werden kann.

Auch auf den Gebieten der zellulären Immuntherapien (CAR T-Zell-Therapien oder CAR NK-Zell Therapien) wird momentan für Patientinnen mit Mammakarzinom geforscht. Ebenso wird versucht, mittels Komplettsequenzierung und Neo-Antigenbestimmungen Impfungen und adoptive T-Zelltherapien für Patientinnen mit Mammakarzinom zu entwickeln.

Weitere Informationen zur Brustkrebstherapie sowie zu laufenden onkologischen Studien erhalten Sie am Brustzentrum des Universitätsklinikums Erlangen, das in enger Kooperation mit dem CCC ER-EMN steht.

 

 

 

 
Kontakt

DZI-Hotline für Krebspatienten
Telefon: 09131 85-44944
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr