Ein neues Gelenk – und nun?
Mit Hüft- oder Knieprothese schnell und sicher zurück in den Alltag – Einladung zum Patientenabend am 13.10.2026
Der Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks gehört heute zu den erfolgreichsten operativen Behandlungen. Für Patientinnen und Patienten endet die Therapie jedoch nicht mit der Implantation – im Gegenteil: Für ein langes beschwerdefreies Leben mit der Prothese sind die ersten Stunden, Tage und Wochen nach der OP von entscheidender Bedeutung. Expertinnen und Experten der Unfallchirurgischen und Orthopädischen Klinik des Uniklinikums Erlangen informieren im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung darüber, wie sich Betroffene optimal auf den Eingriff vorbereiten können, wie moderne Schmerztherapie wirkt und wieso frühe Mobilisation so wichtig ist. Der Patientenabend findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 17.30 bis 19.00 Uhr im großen Hörsaal der Hörsäle Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zunächst beleuchten die Ärztinnen und Ärzten in vier Vorträgen unterschiedliche Aspekte des Gelenkersatzes, u. a. den Einfluss von Robotik und minimalinvasiven OP-Techniken auf das Operationsergebnis. Im Anschluss können die Anwesenden persönliche Fragen stellen, die von den Spezialistinnen und Spezialisten direkt im Plenum beantwortet werden: Wie lange benötige ich Gehstützen? Muss ich in eine Rehaklinik oder reicht Physiotherapie? Wann darf ich wieder Auto fahren und Sport treiben?
„Die moderne Endoprothetik hat sich auch in diesem Bereich grundlegend verändert“, erläutert Prof. Dr. Marcel Betsch, Leiter des Fachbereichs Orthopädie. „Nach einem Gelenkersatz geht es heute nicht mehr darum, sich lange zu schonen. Das Ziel ist vielmehr, möglichst frühzeitig in Bewegung zu kommen und den eigenen Alltag wieder sicher und selbstständig bewältigen zu können.“ Dafür greifen moderne Anästhesie- und Schmerztherapieverfahren, gewebeschonende und Roboter-assistierte OP-Techniken, eine frühe Mobilisation und strukturierte physiotherapeutische Behandlung eng ineinander. Gleichzeitig wird die Nachbehandlung zunehmend an den individuellen Gesundheitszustand, die körperlichen Voraussetzungen und die persönlichen Ziele der Patientinnen und Patienten angepasst.
Weitere Informationen:
Julia Hofmann
09131 85-41851
hofmann.julia(at)uk-erlangen.de



