Translationale Strahlenbiologie geehrt
Team der Erlanger Strahlenklinik Finalist beim „Besten Forschungsumfeld 2026“
Großer Erfolg für die Strahlenklinik des Uniklinikums Erlangen: Das Team der Translationalen Strahlenbiologie hat es mit seiner Bewerbung unter die 15 Finalisten der Ausschreibung „Bestes Forschungsumfeld 2026“ geschafft. Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schreibt gemeinsam mit der VolkswagenStiftung jährlich den Preis „Bestes Forschungsumfeld“ aus. Damit würdigen sie Forschungsgruppen, die sich durch eine offene, kreative und wertschätzende Arbeitskultur sowie besondere Bedingungen für wissenschaftliche Entwicklung auszeichnen. Aus mehr als 170 Bewerbungen wurde die Forschungsgruppe des Uniklinikums Erlangen für die Shortlist ausgewählt.
Die Forschungsgruppe Translationale Strahlenbiologie an der Strahlenklinik des Uniklinikums Erlangen beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Strategien zur Verbesserung der Krebsbehandlung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Strahlentherapie, Tumorzellen und Immunsystem sowie die Überführung neuer Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen. Das Team überzeugte insbesondere durch sein besonderes Konzept für die Nachwuchsförderung. Ein stufenweises Mentoring-Modell ermöglicht es, Wissen und Verantwortung innerhalb der Gruppe weiterzugegeben: Postdoktorandinnen und -doktoranden begleiten Promovierende, diese wiederum unterstützen Studierende. So entsteht ein Umfeld, in dem wissenschaftliche Eigenständigkeit, persönliche Entwicklung und gemeinsames Lernen gleichermaßen gefördert werden. Weitere Stärken des Forschungsumfelds sind eine strukturierte Karriereförderung, ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch, eine offene Feedback- und Fehlerkultur sowie die aktive Einbindung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Gestaltung der Forschung und der akademischen Gemeinschaft. In der Translationalen Strahlenbiologie wurden in den vergangenen 20 Jahren bereits 67 Nachwuchsforschende bei ihrer Abschlussarbeit, ihrer Promotion oder ähnlichen Arbeiten begleitet.
„Die Nominierung ist eine sehr große Anerkennung für unser gesamtes Team und zeigt, dass ein wertschätzendes Miteinander und exzellente Forschung eng miteinander verbunden sind“, sagt der Leiter der Translationalen Strahlenbiologie, Prof. Dr. Udo Gaipl. „Unser Ziel ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Raum für eigene Ideen, Verantwortung und persönliche Weiterentwicklung zu geben.“ Gruppenleiterin Dr. Anna-Jasmina Donaubauer ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit und nehmen viele inspirierende Impulse aus dieser Erfahrung mit. Besonders bereichernd war für uns der intensive Austausch mit den anderen nominierten Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Das hat uns neue Perspektiven eröffnet und den interdisziplinären Dialog gestärkt“, so die Erlanger Forscherin über die offizielle Preisverleihung in Berlin.
Weitere Informationen:
Translationale Strahlenbiologie
09131 85-32311




